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Hämostasestörungen sind häufige und wichtige Komplikationen bei Intensivpatienten und in perioperativen Situationen. Die qualitativ hochstehende Versorgung der Patienten in diesen Situationen hängt zunehmend vom Spezialwissen der Betreuenden aus Anästhesiologie, Intensivmedizin, Chirurgie, Notfallmedizin, Infektiologie, Transfusionsmedizin, Hämatologie, Hämostaseologie etc. ab. Die genügende Kommunikation zwischen diesen Spezialfächern ist nicht selbstverständlich. Daher ist eine Plattform nötig die es erlaubt interdisziplinär zu diskutieren und sich auszutauschen um eine hochstehende Versorgung im Bereich der perioperativen und "critical care" Hämostase zu erreichen.

HICC ("haemostasis in critical care") hat sich daher zum Ziel gesetzt diesen Dialog zwischen Personen, die in der Betreuung von entsprechenden Patienten mit hämostatischen oder thrombotischen Problemen beteiligt sind, in Gang zu bringen und zu unterhalten. Die HICC Treffen finden unter der Schirmherrschaft der AG Perioperative Hämostase der Gesellschaft für Hämostase- & Thromboseforschung (GTH) statt. Diese Arbeitsgruppe wurde während des 50jährigen Jubiläumstreffens der GTH in Basel im Februar 2006 ins Leben gerufen. Die HICC Treffen finden in der Regel Mitte September in St. Gallen, Schweiz statt.